Die Schlacht am Twittercacasee – Eine Satire

Die Schlacht am Twittercacasee – Eine Satire

Es geschah in den verbrannten Wäldern, irgendwo zwischen der spanischen und jugoslawischen Prärie. In jenen Gefilden, in denen die Stämme der Bleichgesichter sonst lautstark wahlweise den vergesslichen Häuptling Olaf, die falsche Natter Annalena oder den immer mit gespaltener Zunge redenden Christian an die Marterpfähle banden (während der greise, alte Büffel Friedrich schon die Chance auf die Führerschaft der Stämme witterte), entbrannte ein heftiger Kampf.

An den Ufern des Twittercacasee trafen sie aufeinander – und viele Bleichgesichter verstanden gar nicht, warum. Einige behaupteten, es läge daran, dass sich über Erzählungen gestritten wurde, aber das konnte sich niemand so recht vorstellen. Irgendjemand munkelte, die Tintenkleckser aus Springer City hätte wohl mal wieder etwas in ihre Käseblätter geschrieben, doch Genaueres wusste niemand. Die Bleichgesichter waren besorgt, denn in Zeiten in denen die Geister die Wälder verließen und ein mächtiger Stamm im Osten zusätzlich Feuer legte, brauchte es keine internen Kriegszüge. 

Sorgenvoll schickte man Späher an den Twittercacasee, die jedoch schon bald Entwarnung gaben: Es handelte es sich wohl hauptsächlich um Vertreter aus den Stämmen der Vielgeborenen Alten und der Erwachten. Bekanntermaßen stritten die sich häufiger um Kleinigkeiten. Häuptling Gechillter Hase riet, die Klappstühle auszugraben, bis sich ihre Gemüter wieder beruhigt hatten. Sicher der schlauste Rat in diesem Hochsommerloch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.