Fast menschlich

Fast menschlich

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Fast menschlich

  • SF-Anthologie
  • erschienen im Eridanus Verlag
  • ISBN TB: 978-3-946348-23-8
  • Seitenzahl TB: 394
  • Preis TB: 14,90 €
  • auch als E-Book erhältlich  

Klappentext

Lässt sich Menschlichkeit programmieren?

Sie werden uns immer ähnlicher! Von einigen herbeigewünscht, von anderen gefürchtet, schreitet die Entwicklung im Bereich von Künstlicher Intelligenz unaufhaltsam voran. Doch wohin führt uns dieser Fortschritt? Vielleicht sind Androiden bald nicht wegzudenken, sind für uns Helfer, Lebensgefährten, Geliebte. Oder sie werden zur echten Gefahr, sobald sie zu dem Schluss kommen, dass nicht wir, sondern sie selbst die besseren „Menschen“ sind.

Lässt sich Menschlichkeit programmieren? Kann aus künstlichem Dasein durch entsprechende Metamorphose eine eigene Lebensform entstehen? Können Androiden genau wie wir mehr als die Summe ihrer Teile sein? Oder ist am Ende gar die Symbiose von Mensch und Maschine die nächste logische Stufe der Evolution? Alles scheint möglich!

25 Autorinnen und Autoren erzählen in „Fast menschlich“ Geschichten, in denen die Grenze zwischen K. I. und Menschen auf unterhaltsame, aber oft auch erschreckend realistische Weise überschritten wird.

Enthaltene Geschichten und Autoren

  • „Vera 54301“ – Denise Fiedler
  • „Abendlicht“ – Luc Francois
  • „Die unerträgliche Leichtigkeit des Null-Eins-Eins-Null-Eins-Seins“ – Marc Zoellner
  • „Alpha & Omega“ – Anna Eichenbach
  • „Next Stage“ – Thomas Heidemann
  • „Meow“ – Stefan Junghanns
  • „Andy“ – Reneé Engel
  • „Der Prozess“ – Michael G. Spitzer
  • „Psychobot F20“ – Simon Krappmann
  • „Countdown“ – Jacqueline Mayerhofer
  • „Zu etwas ganz Besonderem“ – Sebastian Schaefer
  • „Das Mädchen, dass sich selbst aufisst“ – Anna-Lena Rückert
  • „Die inneren Werte“ – Christine Jurasek
  • „Das Sicherheits-Update“ – Erik Huyoff
  • „Forsynth 453-B“ – Sebastian Geiger
  • „Held“ – Stefan Lammers
  • „HTBU-318“ – Stephanie Lammers
  • „Totale Kontrolle“ – Florian Krenn
  • „Kenne Ich Dich nicht?“ – Michael Erle
  • „Großartig“ – Frau B.
  • „Paradigma“ – Anna-Lena Diel
  • „Ich bin doch nur eine Maschine“ – Jacqueline V. Droullier
  • „Better World“ – Julia Freyer
  • „Miss Evans“ – Janina da Cunha
  • „Erida“ – Christoph Grimm
  • mit zahlreichen Illustrationen von Detlef Klewer

Rezi-Spiegel

„Keine Geschichte gleicht der nächsten, alle sind einzigartig und faszinierend.“ – Petra Berger, Phantastische Fluchten

„Im Gesamten kreierten die 25 Autoren ein lesenswertes Werk, dass die Grenzen der Vorstellungskraft sprengt & die eigene Fantasie anregt.“ – Franci Becker, Team Buchmagie

„Von mir eine klare Leseempfehlung, denn es ist eine sehr gute Umsetzung des Themas.“ – Melanie Werner, AMJ BookWorld

„Eine facettenreiche Anthologie zum Thema künstliche Intelligenz im Spannungsfeld menschlicher Erwartungen und Bedürfnisse. Sehr lesenswert!“ – Dekanda, Lovelybooks

Gedanken eines Herausgebers

Eine der für mich eindrucksvollsten Geschichten, die je über Androiden geschrieben wurden, fand im Rahmen der zweiten Staffel der Science-Fiction-Serie Star Trek: The next Generation statt. In »The Measure of a Man« (dt. Titel: »Wem gehört Data?«) wird der Bord-Androide der Enterprise angewiesen, sich einem gefährlichen Experiment zu unterziehen. Als er dies verweigert, wird darauf gepocht, dass er nicht mehr als ein technisches Konstrukt ist und somit keinerlei Rechte habe. Die Frage im folgenden Gerichtsverfahren ist weniger, ob Data eine Maschine ist – das steht zweifelsohne fest – sondern ob er die Definition von Leben erfüllt.

Ende der 1980er war es noch Science-Fiction, doch gerade mal 30 Jahre später scheint ein Androide wie Data gar nicht mehr so unwahrscheinlich – zumindest in Japan. Dienstleistungs-Androiden sind dort bereits im Einsatz. Sie putzen, steuern jeden Winkel des Hauses, warten geduldig an Empfangstresen, unterstützen Pflegekräfte bei der täglichen Arbeit und sollen künftig auch den Nachwuchs hüten. Dabei sprechen wir jedoch nicht von klobigen Metallungetüme mit abgehackten Bewegungsabläufen, die wir uns vielleicht derzeit als künstliche Helfer vorstellen mögen. Nein, diese Geschöpfe lächeln, machen Witze, reagieren auf und interagieren mit uns. Mit jeder neuen Generation werden sie uns ähnlicher.

Wo ist die Grenze zwischen komplexer Programmierung und einer bewussten Existenz? Gibt es sie überhaupt? Müssen wir dem japanischen Robotik-Forscher Hiroshi Ishiguro vielleicht recht geben, wenn er behauptet, dass wir nicht so besonders sind, als dass man uns nicht nachbauen könnte? Vielleicht nicht heute, aber möglicherweise in 10, 20 oder 30 Jahren? Werden Androiden, trotz fortschreitender Entwicklung, nur die Summe ihrer Teile bleiben? Und sind wir Menschen im Gegenzug wirklich mehr – oder nur die Summe anderer Teile?

Dies sind nur einige der Fragen, mit den sich die 25 Autorinnen und Autoren in dieser Sammlung beschäftigt haben. Ich wünsche mit den folgenden Geschichten sowohl unterhaltsame als auch nachdenkliche Lesestunden.

Bezugsmöglichkeiten

„Fast menschlich“ ist als Taschenbuchausgabe in gut sortierten Buchläden oder direkt über den Verlag (www.eridanusverlag.de) erhältlich. Euer Buchhändler kann die Anthologie unter der Angabe der ISBN „978-3-946348-23-8 “ für euch bestellen, sollte er sie nicht vorrätig haben.

Weitere Bezugsmöglichkeiten, u. a.